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FAQ Wasserenthärtung
13 wichtige Fragen und Antworten

Wassertechnik Böhm ist Ihr Profi für Wasserenthärtungsanlagen im Raum Kiel sowie in ganz Schleswig-Holstein. Viele unserer Kunden möchten die Systeme näher kennenlernen und mehr über deren Nutzen und Vorteile im Alltag erfahren.

Nachfolgend beantworten wir die wichtigsten Fragen zum Thema Wasserenthärtung.

Perfekter Rundum-Service
für Ihre Entkalkungs- und Aufbereitungsanlagen

Das Wasser läuft zur Entkalkung durch eine Patrone, die mit Harz als einem sogenannten Ionenaustauscher gefüllt sind. Das Harz zieht dabei Kalzium und Magnesium des Wassers an und gibt im Gegenzug Natrium an das Wasser ab. Durch diesen chemischen Austausch-Prozess hat also eine Wasserenthärtung stattgefunden – das Wasser ist nun kalkfrei.

 

Wenn das Harz verbraucht ist, kann der beschriebene Austausch nicht mehr stattfinden und die Anlage schaltet automatisch in den Regenerationsmodus. Hier gelangt das aufgelöste Salz zurück in die Patrone, wodurch sich das Harzkorn von den kalkbringenden Stoffen Kalzium und Magnesium trennt. Das Harzkorn vollzieht nun wieder die Salzaufnahme, Kalzium und Magnesium werden in das Abwasser gespült. Der Kreislauf der Wasserenthärtung kann nun erneut beginnen.

Beobachten Sie einmal selbst, ob eine Wasserenthärtung notwendig ist! Hartes Wasser erkennen Sie ganz einfach an weißen, glanzlosen Ablagerungen, die sich auf Oberflächen bilden, wenn diese mit Wasser in Berührung gekommen sind. Hierzu zählen Geschirr, Besteck und Spüle in der Küche sowie Wasserhähne, Duschköpfe, Waschbecken und Wanne im Bad.

 

Der Grad der Verschmutzung eicht je nach Kalkgehalt von kleinen, leichten Flecken bis hin zu starken Verkrustungen. Im WC kann sich außerdem Kalkstein bilden. Sollten Sie derartige Kalkablagerungen bemerken, empfiehlt sich eine Wasserenthärtung, um sich die aufwendige Reinigung mit aggressiven Putzmitteln zu ersparen.

In den verschiedenen Städten und Regionen Deutschlands kann der Wert sehr unterschiedlich ausfallen. Allgemeine Angaben sind deshalb nicht möglich. Den Härtegrad des Wassers können Sie aber ganz einfach bei Ihrer Gemeinde oder Ihrem Wasserversorger in Erfahrung bringen, um anhand dieses Wertes zu entscheiden, ob Sie eine Wasserenthärtung vornehmen.

Gemessen wird die Wasserhärte hierzulande in der Maßeinheit „Grad deutscher Härte“ (°dH). Ab 14 °dH bezeichnet man Wasser als „hart“ – je höher der Wert, desto kalkhaltiger ist das Wasser.

 

Eine einfache Rechnung veranschaulicht die Kalkmengen: Bei 10 °dH geht man von rund 178 Gramm Kalk pro Kubikmeter Wasser aus. Bei 17 °dH und dem durchschnittlichen Wasserverbrauch eines 4-Personen-Haushalts ergeben sich ganze 35 Kilogramm Kalk innerhalb von zehn Jahren!

Keinesfalls. Das Wasser enthält auch weiterhin die lebensnotwendigen Mineralstoffe. Nur Kalzium- und Magnesium-Ionen werden dem Wasser entzogen und durch Natrium ersetzt. Alle weiteren Mineralstoffe und Spurenelemente sind von dem Vorgang der Wasserenthärtung nicht betroffen.
Nein. Zwar sind diese Mineralstoffe sehr wichtig für unseren Körper, allerdings beziehen wir sie nur zum geringen Teil aus dem Trinkwasser. Die größten Mengen an Magnesium und Kalzium nehmen wir über die Nahrung auf. Wer sich also richtig ernährt, wird trotz Wasserenthärtung weiterhin mit allen notwendigen Stoffen versorgt.
Nein. Salz kommt bei der Wasserenthärtung zum Einsatz, um die Ionen-Austauschmasse zu erneuern. Um diesen Prozess sicherzustellen, müssen Sie regelmäßig Kochsalz in Form von Salztabletten hinzugeben. Das Salz wird in den Abfluss gespült, verbleibt aber niemals in den Wasserleitungen. Ihr Wasser behält also seinen angenehmen, frischen Geschmack und kann uneingeschränkt im Haushalt zum Kochen verwendet werden!
Die Wasserenthärtungsanlage reguliert und spült sich selbst, sodass Sie sich nicht um deren Betrieb kümmern müssen. Nur die Salztabletten müssen Sie von Zeit zu Zeit hinzugeben, damit der Ionenaustausch zur Wasserenthärtung funktioniert.
Unser Betrieb übernimmt selbstverständlich den fachgerechten Einbau Ihres neuen Systems. Angeschlossen wird das Gerät an der Hauptleitung Ihrer Wasserinstallation, in den meisten Fällen hinter der Wasseruhr. Hierdurch wird jeder Wasserhahn im Haushalt von der Küche bis zum Bad mit weichem Wasser versorgt.
Die Nutzung einer Anlage zur Wasserenthärtung ist erfreulich günstig. Ein Beispiel: Ein Gerät für ein durchschnittliches Einfamilienhaus braucht im Jahr ungefähr zwei bis vier Packungen Salztabletten. Die Menge hängt davon ab, wie hoch der Wasserverbrauch und die -härte im Einzelfall liegen. Hinzu kommen äußerst geringe Kosten für Strom und Spülwasser.
Nein. Entkalktes Wasser, das durch die Leitungen fließt, führt an deren Innenwänden nicht zur Korrosion. Rost bildet sich allenfalls durch das Einwirken von Sauerstoff, wenn Rohre undicht sind und Luft in das Leitungssystem eindringt. Nicht das Wasser, sondern der bei Schäden eingetretene Sauerstoff ist also die Ursache für das Rosten.
Ja! Die Anlagen sind in der Lage, Ihr Wasser komplett zu entkalken. Sie werden die Annehmlichkeiten einer Wasserenthärtung im Alltag zu schätzen wissen: kein Kalkstein mehr in der Toilette, keine hässlichen Kalkflecke mehr auf Armaturen, Duschkopf, Spüle oder Besteck. Außerdem lässt sich die Lebensdauer von Haushaltsgeräten steigern.
Mit einer Wasserenthärtung wird die Neubildung von Kalkflecken verhindert. Das enthärtete Wasser kann darüber hinaus auch leichte, noch nicht verhärtete Kalkablagerungen von den Oberflächen lösen. Um hartnäckige Verkalkungen in Küche und Bad gründlich zu entfernen, empfehlen wir aber spezielle Reinigungsmittel wie zum Beispiel Essigreiniger.
Wenn Sie das richtige System zur Wasserenthärtung für Ihren Haushalt suchen, steht Ihnen das Team von Wassertechnik Böhm gerne im Raum Kiel und ganz Schleswig-Holstein zur Seite. Mit unserem Know-how und unserer langjährigen Erfahrung finden wir die passende Anlage.
Wassertechnik Böhm Dierk Böhm e.K.
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